Kraftüberwachung im Schleusenantrieb

Die Schleuse Lehnitz befindet sich an der Stadtgrenze von Oranienburg, nördlich von Berlin und ist die verkehrsreichste Schleuse der Havel-Oder-Wasserstraße. Sie hat eine Fallhöhe von ca. 6m. Gemeinsam mit den Mitarbeitern des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Eberswalde, wurde die Montage des Kraftmessringes in wenigen Stunden ausgeführt.

Die Federvorspannung eines Dämpfungselementes wurde mit Hilfe des Kraftmessringes und einer Längenvorgabe eingestellt und soll im Schleusenbetrieb überwacht werden.  Der Ringkraftaufnehmer KMR/50kN  wurde mit einem 15m langen Kabel ausgestattet und mit der mobilen Anzeige AE 703 verbunden.

Berndt Buck von H2Ost hat bei der Planung des Einbaus unsere Hinweise zum Einbau des Membranringes KMR/50kN/0,5 perfekt umgesetzt. Der Ring lag zwischen zwei dicken Stahlplatten und wurde in einer der Platten geführt. Somit wurde die ungleichmäßige Krafteinleitung der Spiralfeder deutlich minimiert. Da der Ring immer unter Last bleibt, kann er sich nicht anders positionieren und liefert daher reproduzierbare Werte.

Wie erwartet, lagen die Kräfte beim Schließen und Öffnen des zwischen 55kN und 68kN. Mit dieser geringfügigen Überlastung kommt der Membranring gut zurecht, da er aus Sicherheitsgründen für 1mV/V ausgelegt ist. Das Signal liegt nur deutlich darüber. Dies ist kein Problem, da der Ring gleichmäßig belastet wird. Eine echte Herausforderung war die Verlegung des dünnen Kabels in der ca. 4 Meter langen Zahnstange des Antriebes.

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